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Wirtschaft

Ukraine: Erste Frachter nach Europa und in die Türkei unterwegs

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Vier weitere Getreidefrachter haben aus ukrainischen Häfen abgelegt. Die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs und der damit verbundenen Getreidelieferungen sind wichtig für die Stabilisierung der Lebensmittelpreise weltweit.

Die unter anderem mit Sonnenblumenöl und Mais beladenen Schiffe mit den Zielen China, Türkei und Italien seien auf dem Weg nach Istanbul, um dort kontrolliert zu werden, teilte das türkische Verteidigungsministerium am Sonntag auf Twitter mit. Das Schiff mit dem Ziel Türkei kam heute Vormittag an. Insgesamt haben damit seit Abschluss des Getreide-Abkommens acht Frachter aus der Ukraine abgelegt.

Der Frachter „Razoni“ hatte vergangene Woche als erstes Schiff mit ukrainischem Getreide seit Beginn des russischen Angriffskrieges die Ukraine in Richtung Libanon verlassen. Dort sollte es eigentlich am Sonntag ankommen, die Ankunft verzögert sich allerdings aus bisher nicht ganz ersichtlichen Gründen.

Agrarexporte über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen waren wegen des russischen Angriffskrieges zuvor monatelang blockiert. Die Kriegsgegner Ukraine und Russland unterzeichneten am 22. Juli unter UN-Vermittlung jeweils getrennt mit der Türkei ein Abkommen, um von drei Häfen Getreideausfuhren aus der Ukraine zu ermöglichen. Ein Koordinierungszentrum in Istanbul ist mit Vertretern der vier Parteien besetzt. Die Inspektionen sollen unter anderem sicherstellen, dass mit den Schiffen keine Waffen transportiert werden.

dpa/dtj

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