Voller Zuversicht, die am Ende aber nicht gereicht hat: Die Elf von Trabzonspor steht vor dem Spiel gegen FC Kopenhagen auf dem Feld und posiert für ein Mannschaftsfoto. Foto: Trabzonspor

Der einzige türkische Vertreter in den Playoffs zur Champions League ist am FC Kopenhagen gescheitert. Die Auslosung der Gruppen findet derweil heute in Istanbul statt.

Dem dänischen Meister Kopenhagen genügte nach dem 2:1-Heimerfolg ein 0:0 bei Trabzonspor in der Türkei. Der türkische Meister wird sich daher in der Europa League versuchen müssen. Damit ist erstmals seit 27 Jahren und zum dritten Mal insgesamt kein einziges Team in der Königsklasse vertreten.

Neben FC Kopenhagen haben sich auch Glasgow Rangers und Dinamo Zagreb für die Gruppenphase der Fußball-Champions-League qualifiziert. Die Rangers um den ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler Malik Tillman gewannen am Mittwochabend bei der PSV Eindhoven mit 1:0 (0:0). Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften 2:2 getrennt.

Dank eines Treffers des früheren Bundesliga-Profis Josip Drmic (116. Minute) sowie von Peter Bockaj (120.) gewann Zagreb nach Verlängerung mit 4:1 (2:1, 2:0) gegen FK Bodö/Glimt. Das Hinspiel hatten die Norweger mit 1:0 gewonnen.

Am Vortag hatten Benfica Lissabon mit dem deutschen Trainer Roger Schmidt sowie Viktoria Pilsen (Tschechien) und Maccabi Haifa (Israel) die Gruppenspiele erreicht.

Gala in Istanbul

Die fünf Bundesligavereine FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt bekommen an diesem Donnerstag ihre Gruppengegner in der Champions League zugelost. Die Bayern und Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt sind bei der Gala in Istanbul (ab 18.00 Uhr MESZ) in Topf 1 gesetzt. RB Leipzig wurde in Topf 2 einsortiert, der BVB und Bayer in Topf 3.

Gekürt werden zudem Europas Fußballer, Fußballerin und Trainer des Jahres. Aus deutscher Sicht dürfen Lena Oberdorf, Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sowie Jürgen Klopp vom FC Liverpool hoffen. Das Finale der Champions League findet am Saisonende in Istanbul statt, daher werden die Gruppen in der türkischen Millionenmetropole ausgelost.

dpa/dtj