Archivfoto: Aleksander Ceferin, UEFA-Präsident, spricht während einer Pressekonferenz nach der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees im UEFA-Hauptsitz. Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone/dpa

Wie erwartet bewerben sich die Türkei, Italien und Großbritannien für die nächsten Europameisterschaften. Die Aussichten für die Türkei sind aber wieder eher mau.

Für die Fußball-Europameisterschaften 2028 und 2032 gibt es keinen überraschenden Interessenten in letzter Minute. Wie die Europäische Fußball-Union UEFA am Mittwoch mitteilte, liegen mit Ablauf der Frist insgesamt drei Bewerbungen für die beiden Turniere vor. Die Türkei reichte demnach ihre vorläufige Kandidatur für beide Endrunden ein.

Favoriten auf die Ausrichtung des Turniers in sechs Jahren sind allerdings Großbritannien und Irland, die die EM gemeinsam auf die Britischen Inseln holen wollen. Für 2032 geht Italien als aussichtsreichster Kandidat ins Rennen. Die endgültigen Bewerbungen müssen die drei Kandidaten bis 12. April kommenden Jahres einreichen, im Herbst 2023 soll dann die Entscheidung fallen.

Ursprünglich hatte auch Russland das Großereignis 2028 oder 2032 ausrichten wollen. Aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine hatte die UEFA Russland als möglichen EM-Gastgeber aber bereits ausgeschlossen. Die Türkei hatte sich bereits mehrfach für die Ausrichtung einer Endrunde beworben, war dabei aber stets leer ausgegangen.

dpa/dtj