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Panorama

Konflikt im Sudan: Türkisches Transportflugzeug beschossen

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Im Sudan wurde ein türkisches Transportflugzeug beschossen. Die Maschine war auf dem Weg zur Evakuierung türkischer Staatsbürger. 

Im umkämpften Sudan ist am Freitagmorgen ein türkisches Transportflugzeug des Typs C-130 mit leichten Waffen beschossen worden. Wie das türkische Verteidigungsministerium auf Twitter mitteilte, war die Maschine auf dem Weg zum Militärflughafen Wadi Seidna im Norden der Hauptstadt Khartum, um türkische Staatsbürger zu evakuieren.

Das Flugzeug sei trotz des Beschusses sicher gelandet. Es gebe keine Verletzten, das Flugzeug werde auf Schäden hin überprüft. Zuvor hatten die sudanesischen Streitkräfte den rivalisierenden Paramilitärs der Rapid Support Forces (RSF) vorgeworfen, das Flugzeug beim Landeanflug beschossen zu haben.

Präsident kämpft mit Vize um die Macht im Land

Die RSF wiesen den Vorwurf als Lüge zurück. Wer für den Beschuss verantwortlich ist, ließ sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Am Donnerstagabend hatte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar mitgeteilt, dass die Türkei fünf Flugzeuge zur Evakuierung von Staatsbürgern im Einsatz habe. Er hoffe, dass die Evakuierung bis Freitagabend abgeschlossen sei.

Im Sudan kämpft De-facto-Präsident Abdel Fattah al-Burhan mithilfe des Militärs seit dem 15. April gegen seinen Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo. Dieser ist Anführer der einflussreichen paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF). Die beiden Generäle hatten die Führung des Landes mit rund 46 Millionen Einwohnern durch zwei gemeinsame Militärcoups 2019 und 2021 übernommen.

dpa/dtj

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