Büyükekşi traf vor der Auslosung Reporter aus aller Welt. "The Times"-Redakteur Martyn Ziegler bekam sogar ein Türkei-Trikot mit seinem Namen darauf. Ob es geholfen hat, wird sich spätestens in einem Jahr zeigen. Foto: TFF

Der türkische Fußballverband TFF geht optimistisch in den Vergabeprozess der Fußball-Europameisterschaften 2028 und 2032. Doch es gibt mächtige Konkurrenz.

„Wir sind sehr selbstbewusst und hoffen auf Unterstützung“, sagte TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi am Donnerstag vor der Auslosung der Champions League in Istanbul während einer Medienrunde. „Wir könnten die EM fast alleine in Istanbul ausrichten.“ Favoriten auf die Ausrichtung des Turniers in sechs Jahren scheinen allerdings Großbritannien und Irland.

2032 will auch Italien die EM ausrichten. Die Türkei war mit ihren Bewerbungen um die Ausrichtung der Endrunden 2008 (gemeinsam mit Griechenland), 2012, 2016, 2020/2021 sowie 2024 gescheitert. „Unsere Reise hat 2008 begonnen“, sagte Büyükekşi.

„Wir sind bereit für das Turnier“

Bei der Vergabe des 24er-Turniers hatte sich die Europäische Fußball-Union UEFA für Deutschland entschieden. „Wir sind bereit für das Turnier“, sagte Büyükekşi. Die Entscheidung über die Gastgeber beider Turniere will die UEFA im September 2023 treffen.

dpa/dtj