Natur & Umwelt

Waldbrände in der Türkei: Izmir unter Kontrolle, Malatya noch nicht

  • Juli 5, 2026
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Waldbrände in der Türkei: Izmir unter Kontrolle, Malatya noch nicht

In der türkischen Urlaubsregion Izmir ist vor wenigen Tagen ein Waldbrand ausgebrochen. Starke Winde trieben die Flammen auf bewohnte Gebiete zu. Inzwischen konnte das Feuer weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Nicht so in Malatya. 

Seit rund einer Woche wüten schwere Waldbrände in der Türkei, insbesondere im Westen des Landes. Besonders betroffen sind mehrere Bezirke rund um die Millionenstadt und das beliebte Urlaubsziel Izmir. Die großflächigen Feuer breiten sich aufgrund starker Winde rasch aus und stellen die Einsatzkräfte vor erhebliche Herausforderungen.

Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählen die Bezirke Menderes, Seferihisar, Aliağa und Gaziemir. Auch die Provinz Manisa ist von den Bränden betroffen. Darüber hinaus kämpfen Einsatzkräfte in der südlichen Provinz Hatay, insbesondere im Raum Antakya, und in Malatya gegen weitere Waldbrände.

Flughafen zeitweise gesperrt

Die Flammen erreichten zeitweise auch die Umgebung des Flughafens Adnan Menderes. Er musste letzten Sonntagabend vorübergehend geschlossen werden, was zu Flugausfällen und erheblichen Verspätungen führte. Nach Angaben der Behörden gelten neun von insgesamt 77 registrierten Bränden in der Region als besonders schwerwiegend.

Mehr als 1.000 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Löschflugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen, was zuletzt auch gelang. Aus Sicherheitsgründen wurden umfangreiche Evakuierungen angeordnet. Mehr als 50.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, die meisten davon in der Provinz Izmir.

Notunterkünfte für Evakuierte bereitgestellt

Für Evakuierte wurden vorübergehende Notunterkünfte eingerichtet. Die Behörden warnen weiterhin vor einer schnellen Eskalation und rufen Bevölkerung und Touristen auf, den Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu folgen und gefährdete Gebiete unbedingt zu meiden.

Die Lage bleibt angespannt und ist stark von den Wetterbedingungen abhängig. Zwar trieben die Winde die Flammen zeitweise in Richtung Meer, eine Änderung der Windrichtung könnte die Lage jederzeit erneut verschärfen.

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