„Tag des Sieges“ (Zafer Bayramı)
Staatsgründer Atatürk am 26. August 1922 in Kocatepe.

Der 30. August markiert einen historischen Tag in der Türkei. Dieser wird im ganzen Land als „Tag des Sieges“ (Zafer Bayramı) begangen – jenseits von politischen Meinungsunterschieden.

In der Türkei wird heute eines der wichtigsten Feiertage gefeiert. Der „Tag des Sieges“ (Zafer Bayramı) erinnert an den Sieg der Türkei in der Schlacht von Dumlupınar. Während des türkischen Befreiungskrieges 1922 besiegte die türkische Armee unter dem Kommando von Mustafa Kemal Atatürk die griechischen Streitkräfte. Die viertägige Schlacht in der westtürkischen Provinz Kütahya brachte die Unabhängigkeit und später die Gründung der Türkischen Republik mit sich.

Seit 1926 werden zu Ehren dieses Tag jährlich Gedenkzeremonien und Militärparaden abgehalten. Auch in diesem Jahr, das das 100. Jahr des historischen Datums markiert, haben die Zeremonien mit Gedenkveranstaltungen von Politikern begonnen. Straßen und Häuser wurden dabei mit türkischen Flaggen beschmückt. Der Besuch des Atatürk-Grabes in Ankara gehört zu den obligatorischen Terminen, insbesondere für Politiker.

Atatürk-Gesänge auf den Stadionrängen

Selbst im Fußball wird dem Fest ein besonderer Platz eingeräumt. Einige türkische Mannschaften traten am Wochenende beispielsweise mit einem Bild Atatürks auf dem Trikot auf.

Auf den Stadionrängen waren Lieder zu hören, die an den besonderen Tag erinnern. Eines davon ist der „Marsch von İzmir“, der von dem deutschen Komponisten Kurt Striegler stammen soll: