Der Gouverneur von Ağrı, Osman Varol, besuchte die Verletzten im Krankenhaus. Foto: Ağrı Valiliği

Bei einem Zusammenprall zwischen einem Reisebus und zwei Lastwagen sind im Osten der Türkei sieben Menschen getötet worden.

Die Todesopfer zählten zu insgesamt 21 Businsassen, von denen 11 weitere verletzt wurden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag berichtete. Die Kollision mit den beiden Lastwagen, die mit Rüben beladen waren, ereignete sich demnach in der osttürkischen Provinz Ağrı. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bestätigte am Montagnachmittag die Todeszahl und drückte sein Beileid aus. Zum Gesundheitszustand der Lastwagenfahrer wurden bislang keine Angaben gemacht.

Videos im Internet zeigten, wie die stark beschädigten Fahrzeuge in Flammen standen – dunkler Rauch stieg auf. Die Verletzten wurden laut Anadolu in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn zwischen Van und Ağrı wurde wegen des Unfalls demnach gesperrt. Ermittlungen seien eingeleitet worden.

Erst vor wenigen Monaten war es im Südosten der Türkei zu zwei schweren Verkehrsunfällen mit Beteiligung eines Reisebusses und eines LKW gekommen. Dabei starben in Mardin und Gaziantep binnen eines Tages 35 Menschen.

dpa/dtj