Thomas Gottschalk (l.), Moderator, und Lotto-Millionär Kürşat Yıldırım alias "Chico" sitzen auf dessen Ferrari beim RTL-Jahresrückblick "Menschen, Bilder, Emotionen 2022" im Studio. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Kürşat Yıldırım alias „Chico“ aus Dortmund hat einen Teil seines Lottogewinns in der Türkei investiert. Er erwarb eine Mandel-Plantage in Malatya, die ihm jährlich etwa eine halbe Million Euro einbringen soll.

Reich von heute auf morgen: Mit dieser Erfahrung „muss“ Kürşat Yıldırım leben, der als Kranführer in einem Stahlwerk in Dortmund arbeitet und im September den Jackpot im Lotto knackte, was ihm 10 Millionen Euro einbrachte. Er machte seinen Gewinn öffentlich, weshalb sein Name seitdem häufig in der Boulevard-Presse auftaucht.

Was macht man mit so viel Geld? Yıldırım legte sich zunächst einen Porsche und zwei Ferrari-Luxusautos im Gesamtwert von rund 1,15 Millionen Euro zu. Mit seinem jüngsten Investment zeigt er aber, dass er seinen Gewinn auch sinnvoll(er) anlegen kann.

„Meine Mutter wurde wegen mir krank“

Gegenüber der „Bild“ erklärte er, dass er im ostanatolischen Malatya ein 20 Hektar großes Feld gekauft habe, worauf sechstausend Mandelbäume wachsen. Dem Vernehmen nach plant der aus Kırşehir stammende 42-Jährige mit einer Jahresernte von rund 50 Tonnen Mandeln, mit der er bis zu einer halben Million Euro Gewinn machen will. Yıldırım sagte, er habe sich von Experten beraten lassen und sei sich sicher, dass „es ein gutes Geschäft ist“. Seine Investitionspläne sind damit aber nicht begrenzt. „Chico“ will auch ins Immobiliengeschäft einsteigen.

Überhaupt wolle er künftig vieles besser machen als in seinem bisherigen Leben, in dem ihm vor allem seine Drogensucht Probleme bereitet hätte. „Ich habe dadurch vor allem meine Mutter unglücklich gemacht. Sie wurde wegen mir krank. Ich war mir dessen bewusst, aber ich kam nicht los von den Drogen. Ich war deswegen sogar im Gefängnis. Es gab viele Tage, an denen ich weinte. Ich suchte Zuflucht bei Allah und danke ihm heute, dass ich diese Tage gesehen habe“, erklärte er im November gegenüber „Hürriyet“.