Viel beschäftigt: Didier Drogba, ehemaliger Fußballer aus der Elfenbeinküste, hält nach seiner Ernennung zum Botschafter für Sport und Gesundheit der WHO eine Rede. Foto: Fabrice Coffrini/KEYSTONE/AFP POOL/dpa

Der frühere Galatasaray-Stürmer Didier Drogba ist mit seiner Kandidatur für das Präsidentenamt des Fußballverbandes in seinem Heimatland Elfenbeinküste gescheitert.

Drogba, der ehemalige Kapitän des Fußball-Nationalteams, sei bereits in der ersten Runde ausgeschieden, gab der Verband auf seiner Website bekannt. Yacine Idriss Diallo wurde zum neuen Verbandschef gewählt.

Drogba ist Afrikas zweimaliger Fußballer des Jahres und wird in seiner Heimat als Held verehrt. Er ist Rekordtorschütze der ivorischen Nationalmannschaft, für die er 104 Länderspiele von 2002 bis 2014 bestritt.

Karriere-Ende 2018

Mit dem FC Chelsea wurde er in der Premier League viermal englischer Meister und Pokalsieger, dreimal Ligapokalsieger, zweimal Superpokalsieger und 2012 Champions-League-Sieger. In der Türkei holte er mit Galatasaray Istanbul auch die Meisterschaft, den Pokal und Superpokal. 2018 beendete Drogba seine Karriere.

dpa/dtj