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Flucht/Migration

EU zahlt Türkei zusätzlich Geld für Flüchtlinge

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan empfing am Dienstag die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, im Präsidentenpalast von Ankara. Foto: Turkish Presidency/APA Images via ZUMA Press Wire/dpa
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält den türkischen Präsidenten für einen wichtigen Akteur in Syrien. Bei der Versorgung von Flüchtlingen will Brüssel die Türkei nun weiter unterstützen.

Die Europäische Union stellt der Türkei noch in diesem Jahr zusätzlich eine Milliarde Euro für die Versorgung von Flüchtlingen im Land bereit. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Ankara an.

Das Geld sei bereits auf dem Weg und unter anderem für die Gesundheitsversorgung und Bildung von Flüchtlingen in der Türkei gedacht, sagte sie. Das Geld leiste zudem einen Beitrag zum Grenzschutz. Die EU habe seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs 2011 bislang fast zehn Milliarden Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen und Aufnahmegemeinschaften in der Türkei bereitgestellt.

Von der Leyen: Türkei wichtig für Stabilität in der Region

In der Türkei leben nach UN-Angaben rund drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien. Nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad hofft die Türkei, dass ein Teil von ihnen in die Heimat zurückkehrt. Es kursieren bereits diverse Angebote, um ihnen dies so schmackhaft wie möglich zu machen. Von der Leyen betonte, eine Rückkehr von Flüchtlingen müsse „freiwillig, würdevoll und sicher“ erfolgen.

Erdoğan spricht von „Maßnahmen“ gegen kurdische Milizen in Syrien

Sowohl Erdoğan als auch von der Leyen stellten heraus, dass Stabilität in Syrien erreicht und die Einheit gewahrt werden müssten. „Präsident Erdogan und die Türkei spielen eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Region“, erklärte von der Leyen. Erdoğan forderte, auch die EU müsse sich am Wiederaufbau Syriens beteiligen.

dpa/dtj