Das Videostandbild zeigt die Unfallstelle im Gebirgstunnel in der nordwestlichen Provinz Bolu. Foto: -/XinHua/dpa

Bei einem Verkehrsunfall mit vielen beteiligten Fahrzeugen in einem türkischen Autobahntunnel sind am Samstagnachmittag mindestens 31 Menschen verletzt worden.

Bei drei Verletzten war der Zustand Behördenangaben zufolge zunächst kritisch. 17 Menschen mussten ins Krankenhaus, teilte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca auf Twitter mit.

Der Gebirgstunnel in der nordwestlichen Provinz Bolu liegt auf einer der meistbefahrenen Strecken des Landes, der Anadolu-Autobahn O-4, die die größte türkische Metropole Istanbul mit der Hauptstadt Ankara verbindet. Wie der staatliche Sender TRT berichtete, wurden insgesamt 18 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt, darunter Busse, Lastwagen und Pkws. Der Tunnel wurde gesperrt.

Die Unfallursache war TRT zufolge zunächst unklar. Der Fahrer eines Kleintransporters habe die Kontrolle über den Wagen verloren, andere Fahrzeuge seien aufgefahren, sagte der Gouverneur des Bezirks Bolu, Ahmet Ümit, dem Sender. Nach jüngst heftigen Schneefällen hatten die Behörden im Norden des Landes Autofahrer dazu aufgerufen, besonders vorsichtig zu sein und den Straßen möglichst ganz fernzubleiben.

dpa/dtj