Archivfoto: Johannes Oerding, Popsänger und Songwriter, steht bei einem Konzert auf der Bühne. Foto: Christian Charisius/dpa

Nach seinem ersten Nummer-Eins-Album will Johannes Oerding nachlegen. Auf „Plan A“ spricht der Sänger seinen Vater an – und singt über eine Beziehung, die er sonst gern privat hält.

Das erste Date in einer verrauchten Kneipe oder ein längst überfälliges Gespräch mit seinem Vater: Auf seinem neuen Album stimmt Popmusiker Johannes Oerding erneut persönliche Töne an, gibt aber dennoch Neues preis. „Plan A“ erscheint an diesem Freitag.

Es ist bereits das siebte Studioalbum des Münsteraners, der schon lange in Hamburg wohnt. Der Vorgänger „Konturen“ kam 2019 auf Platz eins der Charts. Das war Oerding, der gerne Hüte trägt und auch durch TV-Shows wie „Sing meinen Song“ und „The Voice of Germany“ bekannt ist, vorher noch nie gelungen.

„Lust, da weiterzumachen, wo wir aufgehört haben“

„Ich habe schon Lust, da weiterzumachen, wo wir aufgehört haben“, sagt der 40-Jährige („An guten Tagen“) der Deutschen Presse-Agentur. „Aber in erster Linie will ich ein gutes Album abliefern, von dem die Leute sagen: „Das kann man sich von vorne bis hinten gut anhören, da gibt es keine Totalausfälle“.“

„Plan A“ ist in diesen ganz kleinen Momenten besonders stark, die sehr viel mehr preisgeben über den Sänger als Floskeln über Liebe und Eifersucht. Im Duett mit der früheren „Voice“-Kandidatin Zeynep Avcı wagt sich der 40-Jährige dann noch auf neues Terrain: Er singt in dem bilingualen Duett ein paar Zeilen auf Türkisch.

dpa/dtj