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Panorama

Bundesanwaltschaft klagt hochrangigen PKK-Funktionär an

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Einem im Mai festgenommenen mutmaßlichen PKK-Funktionär soll am Oberlandesgericht Frankfurt am Main der Prozess gemacht werden. Der Mann soll seit August 2019 für die terroristische Organisation Gebiete im Südwesten Deutschlands geleitet haben.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage erhoben, wie die Karlsruher Behörde am Donnerstag mitteilte. Der Mann, der die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, war in Heilbronn gefasst worden (DTJ-Online berichtete). Seither sitzt er in Untersuchungshaft.

Mehr als 900.000 Euro Spendengelder

Die Ermittler werfen ihm unter anderem vor, Propagandaveranstaltungen organisiert und das Sammeln von „Spendengeldern“ koordiniert zu haben. Zwischen Juni 2020 und April 2021 habe er mehr als 900.000 Euro eingetrieben und größtenteils weitergeleitet.

Die Bundesanwaltschaft stuft die selbsternannte „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) als ausländische terroristische Vereinigung ein, die für zahlreiche Attentate und Anschläge in der Türkei verantwortlich ist.

dpa/dtj

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