Chaos bei der Meisterfeier: Einige Trabzon-Fans stürmten nach einem Missverständnis bereits vor dem Schlusspfiff den Rasen. Nachdem alle Zuschauer sich wieder auf die Tribünen begeben hatten, konnten die letzen Sekunden gespielt werden. Foto: Trabzonspor

Trabzonspor ist zum ersten Mal seit 1984 wieder türkischer Fußballmeister. Die Stadt geriet nach dem Schluss in Ekstase. Es herrschte Feierstimmung, trotz eines uninspirierten Unentschiedens.

Dem Team aus der Hafenstadt Trabzon genügte am Samstag ein 2:2 (1:0) gegen das von Nuri Şahin trainierte Antalyaspor, um drei Spieltage vor Schluss schon den Titel feiern zu können. Bei neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Fenerbahçe und dem gewonnenen direkten Vergleich kann Trabzonspor nicht mehr von Platz eins verdrängt werden.

Nur einmal seit 1985 war keine Mannschaft aus Istanbul Meister in der Süperlig geworden. In der Saison 2009/10 war es Bursaspor. Für Trabzonspor ist es der insgesamt siebte Meistertitel in der Klubgeschichte. Nach Ahmet Suat Özyazıcı (viermal) und Özkan Sümer (zweimal) wurde Abdullah Avcı der dritte Meistertrainer.

dpa/dtj