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Politik

Ukraine: Erdoğan telefoniert mit Putin zu Fluchtkorridoren

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich in einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin für sichere Fluchtrouten eingesetzt. Erdoğan habe in dem Gespräch betont, wie wichtig Fluchtkorridore für Zivilisten seien und erneut einen Waffenstillstand gefordert.

Die Türkei werde weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um einen dauerhaften Frieden zu schaffen. Die „positive Dynamik“ von Friedensgesprächen in Istanbul müsse fortgesetzt werden und komme allen zugute, hieß es weiter. Erdoğan habe außerdem angeboten, die Gespräche in Istanbul mit einem Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wieder aufzunehmen.

Aus dem Kreml wiederum hieß es, Putin habe seinen Amtskollegen darüber informiert, dass die südostukrainische Hafenstadt Mariupol „befreit ist und es keine Kämpfe dort mehr gibt.“ Die ukrainischen Kämpfer im Stahlwerk Azovstal seien von russischen Truppen blockiert.

Türkische Schiffe in Ukraine weiter blockiert

Darüber hinaus sollen nach russischen Angaben die Verteidigungsministerien in Moskau und Ankara ihre Handlungen koordinieren, um eine sichere Ausfahrt der in den ukrainischen Häfen blockierten türkischen Schiffe zu gewährleisten.

Russland und die Türkei: Es ist kompliziert

Die Türkei unterhält gute Beziehungen zu Moskau und Kiew und sieht sich als Vermittler im Ukraine-Krieg. Im März hatten sich Vertreter beider Seiten zu Verhandlungen in Istanbul getroffen. Vor seinem Besuch in Moskau hatte UN-Generalsekretär António Guterres sich mit Erdogan in Ankara getroffen.

dpa/dtj

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