Archivfoto: Feuerwehrleute und freiwillige Helfer stehen in einem Waldgebiet in der Türkei, während ein Löschfahrzeug Wasser spritzt. Foto: Uncredited/AP/dpa

Die Temperaturen in der Türkei klettern auf Spitzenwerte. Trockenheit begünstigt verheerende Waldbrände. Jetzt sei die Gefahr vorerst gebannt, teilten die Behörden mit.

Die Waldbrände in der Türkei sind unter Kontrolle. Auf der Halbinsel Datça im Südwesten des Landes kühlten Einsatzkräfte die Gegend nun ab, sagte Forstminister Vahit Kirişçi am Donnerstag. Insgesamt seien etwa 700 Hektar verbrannt – das entspricht einer Fläche von fast 1000 Fußballfeldern. Darunter seien Waldgebiete und landwirtschaftliche Flächen, so Kirişçi. Ein Feuer in der westlichen Provinz Izmir ist schon seit Mittwoch unter Kontrolle.

Der Brand auf der auch bei Urlaubern beliebten Halbinsel Datça war am Mittwoch ausgebrochen. Mehr als 3500 Menschen mussten ihre Häuser nach offiziellen Angaben vorübergehend verlassen.

Auch andernorts brennt es

Waldbrände hatten im vergangenen Jahr in Teilen des Mittelmeerraums und der Schwarzmeerregion in den Sommermonaten für große Zerstörungen gesorgt. Zahlreiche Menschen starben.

Das Problem der Brände verschärft sich auch dieses Jahr zusehends, gleichzeitig werden in Italien und Frankreich in den kommenden Tagen um die 40 Grad erwartet. In Spanien gilt noch bis diesen Freitag in 16 der 17 Autonomen Gemeinschaften Hitzealarm. In den Regionen Extremadura im Westen und Andalusien im Süden kletterten die Temperaturen auf bis zu 45 Grad. Auf der bei Deutschen besonders beliebten Urlaubsinsel Mallorca waren Höchsttemperaturen von 37 Grad vorhergesagt. Nur die Kanaren vor der Westküste Afrikas bleiben von der Extremhitze verschont.

dpa/dtj