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Wunschgegner Deutschland? Auf diese Teams könnte die Türkei bei der EM treffen

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Hat aktuell gut Lachen: Türkei-Coach Vincenzo Montella. Foto: Christian Charisius/dpa

Die Türkei hat sich mit 17 Punkten als Gruppenerster für die Fußball-Europameisterschaft qualifiziert und wird sich bei der Auslosung der EM-Vorrundengruppen im zweiten Lostopf befinden. Während das im Normalfall dafür sorgt, dass man schweren Gegnern zunächst aus dem Weg geht, ist das dieses Mal nicht der Fall.

Die Türkei in Lostopf 2. Was zunächst nach einer erfreulichen Nachricht klingt, stellt sich bei einem genaueren Blick auf die übrigen Teams und ihre Einteilung als Trugschluss hinaus. Denn die UEFA hat die Besetzung der vier Töpfe vom Abschneiden in der Qualifikation abhängig gemacht und nicht von der Weltrangliste der Länder. So kommt es, dass eine Nation wie Italien, immerhin amtierender Europameister, nicht etwa im ersten oder zweiten, sondern zusammen mit der Schweiz im vierten Topf gelandet und damit ein potenzieller Gegner der Türkei ist.

Auch im dritten Topf befinden sich hochkarätige Teams: Neben den Niederlanden ist hier insbesondere Kroatien zu nennen. Im zweiten Topf sind hingegen Nationen vertreten, die die Türkei wahrscheinlich gerne zugelost bekommen hätte: etwa Ungarn oder Rumänien. Auch die Überraschungsmannschaft aus Albanien hat es in den zweiten Topf geschafft.

Zehn Spiele, zehn Siege: Portugal landet in Topf 1

In Topf 1 sind hingegen keine Überraschungen dabei. Neben Gastgeber Deutschland warten hier Portugal, Frankreich, Spanien, Belgien und England auf. Allesamt Teams mit einer großen Erfahrung, die durchaus zum (erweiterten) Favoritenkreis auf den EM-Titel zählen.

Drei EM-Teilnehmer werden derweil noch gesucht, sie werden nach den Playoffs im März feststehen und allesamt in Lostopf 4 unterkommen. Noch Chancen, auf den Zug aufzuspringen, haben unter anderem Polen, Griechenland, Kasachstan und auch Wales, gegen das die Türkei zum Abschluss der Quali am Dienstag 1:1 spielte.

Von Hammergruppe bis machbar: Alles drin für die Türkei

Möglich wäre für das Team von Vincenzo Montella also eine Hammergruppe mit Frankreich, Niederlande und Italien, aber auch eine weitaus einfachere Konstellation mit dem derzeit schwächelnden Deutschland, das zuletzt sowohl gegen die Türkei als auch in Österreich den Kürzeren zog, der Slowakei und Georgien, sofern sich die Kaukasier in den Playoffs durchsetzen. Bis das Turnier startet, werden allerdings noch knapp sieben Monate vergehen, in denen viel passieren kann. Die Türkei ist sicherlich gut beraten, jeden Gegner ernst zu nehmen und sich weiter gut vorzubereiten. Die letzten Auftritte waren jedenfalls vielversprechend.

Wie die sechs Gruppen à vier Teams vorbehaltlich der Playoff-Ergebnisse am Ende aussehen, entscheidet sich am 2. Dezember. Dann findet ab 18 Uhr die Auslosung in der Hamburger Elbphilharmonie statt.

Hier nochmal die Übersicht zu den einzelnen Lostöpfen. Teams aus demselben Topf können in der Gruppenphase nicht aufeinandertreffen.

TOPF 1: Deutschland, Portugal, Frankreich, Spanien, Belgien, England

TOPF 2: Türkei, Österreich, Ungarn, Dänemark, Albanien, Rumänien

TOPF 3: Niederlande, Schottland, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Kroatien

TOPF 4: Italien, Serbien, Schweiz, drei Playoff-Gewinner