Hamburg: Die Gewinnerinnen um den Titel der weltbesten Deutschlernenden 2022 Buse Başak Kesimoğlu (l.-r.) aus der Türkei (Sprachstufe A2), Zaruhi Kutaisyan aus Armenien (Sprachstufe B1) und Teodora Smintanca-Strugariu aus Rumänien (Sprachstufe B2) zeigen nach der Preisverleihung ihre Medaillen. Foto: Christian Charisius/dpa

Junge Deutsch-Begeisterte aus aller Welt sind zur Internationalen Deutscholympiade nach Hamburg gekommen. Nun wurden die besten unter ihnen gekürt. 

Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 17 Jahren aus 54 Ländern waren vom 25.07.-05.08.2022 im Rahmen der achten Internationalen Deutscholympiade in Hamburg zu Gast. Unter den Gewinnern war am Ende auch die türkische Schülerin Buse Başak Kesimoğlu.

Die 17-Jährige, die sich in der Sprachstufe A2 durchsetzen konnte, lernt am Goethe-Institut in Istanbul Deutsch. Als ihr deutsches Lieblingswort bezeichnet sie das Nomen „Erfolg“: „Dieses Wort symbolisiert für mich Motivation und stärkt meinen Glauben an das, was ich kann“, so die Schülerin in einem Interview auf der Seite des Instituts.

„Ich freue mich, dass der größte Deutschwettbewerb der Welt in diesem Jahr in meiner Heimatstadt stattfindet und dass sich so viele junge Menschen aus dem Ausland für die deutsche Sprache und Kultur begeistern“, sagte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Aydan Özoğuz (SPD), zur Eröffnung.

Nach Pandemie erstmals wieder in Präsenz

Zwölf Tage verständigten sich die 14- bis 17-Jährigen in der Hansestadt auf Deutsch, begegneten und vernetzten sich, lernten Hamburg kennen und erkundeten das Land als Bildungs-, Lebens- und Arbeitsstandort. Die 54 Länder, aus denen die Teilnehmer kommen, reichen den Angaben zufolge von Großbritannien, Estland und Polen über Indien, Vietnam und die USA bis hin zu Südafrika, dem Senegal und Ägypten.

Die Deutscholympiade wird alle zwei Jahre vom Goethe-Institut in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet. 2020 fand sie pandemiebedingt nur digital statt, davor unter anderem bereits in Dresden, Freiburg, Berlin und Frankfurt am Main.

dpa/dtj