Panorama Türkische Küche

92-jährige Nonne probiert erstmals Döner – und begeistert das Netz

  • Mai 3, 2026
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92-jährige Nonne probiert erstmals Döner – und begeistert das Netz

Ein spontaner Imbissbesuch nach einer Wallfahrt hat einer 92-jährigen Nonne unerwartet große Aufmerksamkeit beschert: Eine Schwester aus dem Kloster Arenberg sorgte in dieser Woche mit ihrem ersten Döner-Verzehr für Millionen Aufrufe in sozialen Netzwerken.

Gemeinsam mit sieben weiteren Ordensfrauen kehrte Schwester Irmingard in einem Dönerladen im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich bei Koblenz ein. Die Entscheidung für den Imbiss fiel dabei weniger aus kulinarischer Neugier als aus pragmatischen Gründen: Aufgrund eingeschränkter Mobilität suchten die Schwestern eine leicht erreichbare Einkehrmöglichkeit – und wurden fündig.

Für Irmingard und eine weitere Mitschwester (89) wurde der Besuch dennoch zu einer Premiere. Beide probierten nach eigenen Angaben erstmals in ihrem Leben einen Döner. Der Moment wurde von einer jüngeren Ordensfrau mit dem Smartphone festgehalten und später auf Instagram veröffentlicht.

Im Video zeigt sich die 92-Jährige sichtlich angetan: „Ich bin ganz begeistert“, sagt sie lächelnd. Die Szene wirkt nicht gestellt und authentisch – genau das scheint den Nerv vieler Nutzerinnen und Nutzer zu treffen. Innerhalb kurzer Zeit verbreitete sich das Video rasant, wurde tausendfach geteilt und erreichte schließlich auch internationale Medien.

Positive Resonanz in den Kommentarspalten

In den Kommentaren wird der Clip überwiegend positiv aufgenommen. Viele sehen darin ein Beispiel für gelebte Offenheit und Lebensfreude im hohen Alter. Andere betonen den symbolischen Charakter: Ein traditionell türkisch geprägtes Gericht trifft auf eine katholische Ordensgemeinschaft – eine Begegnung, die im Alltag längst selbstverständlich ist, aber selten so sichtbar wird.

Der Erfolg des Videos zeigt auch, wie stark einfache, menschliche Geschichten im digitalen Raum wirken können. Ohne Inszenierung, ohne große Botschaft – und gerade deshalb mit großer Wirkung. Für Schwester Irmingard bleibt der Moment vermutlich vor allem eines: eine unerwartet leckere Erfahrung.

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