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Menschenrechte

Messer-Attacke: Israelische Polizisten erschießen Palästinenser

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Bei einer Messer-Attacke in der Altstadt von Jerusalem ist in der Nacht zum Sonntag nach Polizeiangaben der palästinensische Angreifer getötet worden.

Der 19-Jährige habe versucht, Polizisten an einem der Tore zur Altstadt mit einem Messer anzugreifen, teilte die israelische Polizei mit. Diese hätten das Feuer eröffnet und den Mann erschossen. Zwei Polizisten seien bei dem Vorfall verletzt worden. Der Angreifer stammte den Angaben zufolge aus dem arabisch geprägten Ostteil Jerusalems. Die palästinensischen Gesundheitsbehörden bestätigten, dass die „Besatzungstruppen“ für den Tod eines Palästinensers verantwortlich seien. Am Montag kam es zu einem weiteren Zwischenfall, der mit dem Tod eines 16-Jährigen endete.

Der nahe gelegene Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) mit dem Felsendom und der Al-Aqsa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Sie ist aber auch Juden heilig, weil dort früher zwei jüdische Tempel standen. Es kommt im Bereich der streng bewachten Anlage immer wieder zu gewaltsamen Vorfällen.

Auch im besetzten Westjordanland war es in den vergangenen Monaten vermehrt zu ähnlichen Attacken von Palästinensern gekommen. Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

dpa/dtj

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