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Name der Kette sorgte für Ärger: „Haus des Döners“ und Netflix einigen sich

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Das Logo von "Haus des Döners" wird verändert, während die Dönerkette nach einer Einigung mit Netflix ihren Namen weitestgehend behalten darf. Foto: Facebook
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Im Rechtsstreit zwischen der deutschen Dönerkette „Haus des Döners“ und der Streaming-Plattform Netflix wurde eine außergerichtliche Einigung erzielt. Netflix hatte wegen der auffälligen Ähnlichkeit zwischen dem Imbissnamen und der populären Serie „Haus des Geldes“ gegen die Besitzer geklagt.

Die Netflix-Serie „Haus des Geldes“ (Casa de Papel) erlangte vor wenigen Jahren globale Bekanntheit, unter anderem auch dank der maskierten, in leuchtend roten Overalls gekleideten Charaktere, die unverkennbar Salvador Dalí-Masken trugen. Diese Popularität wollten sich offenbar auch die aus Köln stammenden Gründer vom „Haus des Döners“, das mittlerweile 60 Filialen in ganz Deutschland hat, zunutze machen. Die Parallele zwischen dem Namen „Haus des Döners“ und dem charakteristischen Erscheinungsbild der Dönerkette, die ebenfalls eine Dalí-Maske und eine rote Kapuze verwendet, führte allerdings zu einem Rechtsstreit.

Name der Dönerkette wird minimal geändert

Informationen des Kölner „Express“ zufolge einigten sich Netflix und die Dönerkette nun außergerichtlich. „Haus des Döners“ darf zwar seinen Namen behalten, muss jedoch nun das Wort „Das“ voranstellen, um mögliche Verwechslungen zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Die auffälligste Anpassung betrifft das Logo der Imbisskette, das nun einen stilisierten Dönerspieß ins Zentrum stellt. Die bisherigen Farben und das Erscheinungsbild, die an den Netflix-Hit „Haus des Geldes“ erinnerten, dürfen nicht mehr verwendet werden.

Der Gastronom und Franchisenehmer Burak Çevik sieht den Erfolg der Dönerkette weniger im Namen begründet, sondern vielmehr in der Qualität der Produkte, wie er gegenüber der Frankfurter Rundschau erklärte. „Wir sind erfolgreich wegen unserer Top-Qualität, der freundlichen und familiären Atmosphäre und der Sauberkeit in unseren Imbissen“, so der 30-Jährige, der die Filiale in Lüdenscheid betreibt.