Fußball: Ligue 1, Frankreich, SCO Angers - OSC Lille, 38. Spieltag. Lilles Burak Yılmaz (l) feiert mit Renato Sanches (M) und Yusuf Yazıcı nach seinem Tor. Foto: Lewis Joly/AP/dpa

Der OSC Lille hat Titelverteidiger Paris Saint-Germain eindrucksvoll gestoppt und ist erstmals seit zehn Jahren wieder französischer Fußballmeister. Der türkische Stürmer Burak Yılmaz wurde Spieler des Monats. 

Die „Doggen“ gewannen am Sonntagabend zum Saisonfinale beim SCO Angers 2:1 (2:0) und lagen damit nach dem 38. Spieltag einen Punkt vor PSG. Die Tore für die Meistermannschaft von Trainer Christophe Galtier zum 24. Saisonsieg erzielten Jonathan David (10. Minute) nach perfektem Pass des früheren Bayern-Profis Renato Sanches und Burak Yılmaz per Foulelfmeter (45.+1). Mit 16 Toren und fünf Assists schoss Yılmaz als bester Lille-Schütze seinen Klub auf Rang 1. Yusuf Yazıcı, gemeinsam mit Zeki Çelik ein weiterer türkischer Nationalspieler in Reihen des OSC, steuerte sieben Tore und vier Vorlagen bei.

So nutzte den Parisern auch das 2:0 (1:0) beim Absteiger Stade Brest im Schlussspurt nichts mehr.

PSG zuletzt souverän

PSG hatte in den vergangenen acht Spielzeiten (seit 2012/13) siebenmal den Titel geholt, einmal unterbrochen durch die AS Monaco (2016/17). Nach dem bereits besiegelten Abstieg von Olympique Nimes und FCO Dijon muss Brest nun als 18. in die Abstiegs-Relegation.

Trainer Niko Kovac und Nationalmannschafts-Rückkehrer Kevin Volland landeten mit der AS Monaco (78) nach einer starken Saison als Dritter in der Qualifikation für die Königsklasse. Dafür reichte den Monegassen ein 0:0 bei RC Lens. In der Europa League spielen in der kommenden Saison Lyon (4.) und Marseille (5.).

dpa/dtj