Der norwegische Fußballprofi vom Istanbuler Verein Galatasaray (re.) ist in der Silvesternacht von explodierendem Feuerwerk verletzt worden. Foto: Twitter/Galatasaray SK

Der norwegische Fußballprofi Omar Elabdellaoui von Galatasaray Istanbul leidet nach dem Feuerwerksunfall in der Silvesternacht noch immer unter Sehproblemen, die sich aber nach und nach bessern.

Der 29-jährige Verteidiger hatte Verbrennungen im Gesicht erlitten, als während einer Silvesterparty in Istanbul ein Feuerwerkskörper in seiner Hand explodierte. Dies teilten seine Ärzte am Samstag mit. „Unsere Bemühungen bestehen darin, [den Schaden] zu minimieren“, sagte der Mediziner Vedat Kaya im Istanbuler „Liv Hospital“. Das rechte Auge des Spielers sei noch in einem schlechten Zustand, räumte Kaya ein. Die Behandlungen würden andauern. Es sei nicht sicher, dass er seine Karriere fortsetzen könne.

Der ehemalige Spieler von Eintracht Braunschweig muss nach den Verbrennungen zweiten Grades nun plastisch operiert werden, bestätigte Galatasarays Teamarzt Yener Ince. Er sagte, es sei zu früh, um zu sagen, ob und wann Elabdellaoui wieder spielen werde. Sein Trainer Fatih Terim besuchte ihn im Krankenhaus und sicherte ihm vollste Unterstützung nach diesem tragischen Ereignis zu.

Es ist das zweite Mal innerhalb weniger Monate, dass der norwegische Nationalspieler wegen gesundheitlicher Probleme für Schlagzeilen sorgt. Mitte November war er positiv auf das Coronavirus getestet worden, was wegen der folgenden Quarantäne der norwegischen Nationalmannschaft zur Absage des Länderspiels in Rumänien geführt hatte. Die UEFA hatte das abgesagte Spiel letztlich mit 3:0 für die Rumänen gewertet.

dpa/dtj