Nikos Dendias, Nikos Christodoulidis, Samech Soukri und Jean-Yves Le Drian trafen sich in Athen. Foto: Dendias/Twitter

Die Mittelmeerländer Frankreich, Griechenland, Ägypten und Zypern haben zur Achtung des internationalen Seerechts aufgerufen. Analysten sehen darin eine Nachricht an die Adresse der Türkei.

Im östlichen Mittelmeer eskaliert immer wieder der Streit zwischen Ankara und den zwei EU-Staaten Griechenland und Zypern um dort vermutete Erdgasvorkommen. Nur durch Achtung des internationalen Seerechts könne die Stabilität und Sicherheit in ihrer Region gewährleistet werden, erklärten die Außenminister der Länder nach einem Treffen in Athen.

Ankara spricht – gegen die Bestimmungen des internationalen Seerechtsübereinkommens (UNCLOS) – allen griechischen Inseln ab, einen Festlandsockel zu haben. Auch die Beziehungen zwischen Ankara und Kairo sowie Paris sind angespannt.

Frankreich und Griechenland hatten Ende September ein Abkommen zur gegenseitigen militärischen Unterstützung unterzeichnet, falls ein Drittstaat sie angreifen sollte. Ägypten und Griechenland führen regelmäßig gemeinsame Manöver im östlichen Mittelmeer durch.

dpa/dtj