Joachim Löw am Spielfeldrand. Foto: Christian Charisius/dpa

Das war’s: Die Ära Löw ist beendet. Sein letztes Spiel als Bundestrainer verliert Joachim Löw gegen England. Nach 15 Jahren will er nun erst einmal eine Pause einlegen und sich sortieren. Ein ehemaliger Kollege schließt indes eine Türkei-Rückkehr nicht aus.

Joachim Löw hat nach dem EM-Aus und seinem letzten Länderspiel als Bundestrainer seine Zukunft im Fußball komplett offen gelassen. „Im Moment habe ich keinen konkreten Plan“, sagte der 61 Jahre alte Löw am Dienstag in London in der Video-Pressekonferenz nach dem 0:2 im Achtelfinale gegen England. „Jetzt habe ich keine Entscheidung getroffen.“

Nach 15 Jahren als DFB-Chefcoach werde es ihm gut tun, „sich ein Stück von der Verantwortung zu lösen. Dann wird neue Energie kommen.“ Er habe noch nie von Ruhestand gesprochen, stellte Löw klar.

Löw „sieht sich nicht sofort nach was Neuem um“

Eine Pause sei wichtig. „Man braucht Abstand, sieht sich nicht sofort nach was Neuem um. Mit Sicherheit gibt es neue Aufgaben, die für mich interessant sind“, bemerkte Löw.

„Bei ihm kann ich mir alles vorstellen, auch eine Rückkehr in die Türkei“, sagt Heracles-Trainer Frank Wormuth in einem Interview mit „Spox“. Er war der Assistent von Jogi Löw zu seinen Fenerbahçe-Zeiten (1998-99).

dtj/dpa