Sein letztes Süper-Lig-Tor erzielte Podolski übrigens Anfang November gegen Özils neuen Verein. Foto: Antalyaspor.com.tr

Lukas Podolski freut sich auf Mesut Özil als neuen Konkurrenten in der türkischen Süper Lig. Währenddessen kam Fenerbahçe ohne den prominenten Neuzugang nicht über ein Remis bei Sivasspor hinaus.

„Er ist eine Bereicherung für die Liga und mit 32 Jahren noch immer im besten Fußballer-Alter“, sagte Podolski der „Sport Bild“ über seinen ehemaligen Mitspieler aus Nationalmannschaftszeiten. „Es kommt ja in der Süper Lig immer wieder mal vor, dass große Spielernamen von den Clubchefs präsentiert werden, um die Fans zufriedenzustellen. Nicht immer kam dabei was rum, oft war das mehr ein PR-Gag. Mesut dagegen wird Fenerbahçe sportlich mit seiner Qualität und imagemäßig voranbringen.“

Özils Wechsel vom FC Arsenal in die Türkei war vor wenigen Tagen bekannt geworden. Laut Medienberichten bekommt er bei Fenerbahçe einen Vertrag bis 2024. Podolski spielte von 2015 bis 2017 für Lokalrivale Galatasaray und steht seit Januar 2020 bei Antalyaspor unter Vertrag, ist derzeit aber verletzt. Özil und Podolski wurden 2014 mit Deutschland  Weltmeister und liefen in den Jahre 2013-15 auch gemeinsam für Arsenal London auf.

Nur Remis in Sivas

Noch ohne Neuzugang Mesut Özil ist „Fener“ am Donnerstag nicht über ein 1:1 bei Sivasspor hinausgekommen. Nach der Führung der „Yiğidos“ durch Mustapha Yatabaré in der 18. Minute glich Enner Valencia für den Gast aus Istanbul in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus. Nach dem Seitenwechsel fielen keine Tore mehr.

Durch das Remis verpasste Fenerbahçe (39), in der Tabelle nach Punkten mit Stadtrivale Beşiktaş (41) gleichzuziehen. Sivas bleibt als 13. im Tabellenmittelfeld stecken.

Das neue Trikot wird Özil erstmals voraussichtlich am 30. Januar im Heimspiel gegen Çaykur Rizespor überstreifen.

dtj/dpa