FDP-Chef Rösler bietet Rücktritt an - Brüderle „kann übernehmen“

Berlin – Paukenschlag bei der FDP: Philipp Rösler (r.) hat nach dpa-Informationen seinen Rücktritt als FDP-Vorsitzender angeboten. Zugleich schlug er am Montag im Präsidium vor, Fraktionschef Rainer Brüderle (l.) könne den Vorsitz übernehmen, falls er das wünsche. Noch offen ist, ob der 67-jährige Brüderle das Angebot annimmt und Parteichef werden will.

„Ich bin bereit, zur Seite zu treten, wenn Rainer Brüderle auch Bundesvorsitzender werden will“, sagte Rösler nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Sitzung. Brüderle könne auch Spitzenkandidat im Wahlkampf werden. Am Sonntag hatte die FDP überraschend 9,9 Prozent in Niedersachsen geholt.

Zuvor hatte die FDP-Spitze einstimmig beschlossen, den für Mai angesetzten Parteitag vorzuziehen, bestätigte ein Parteisprecher. Im Gespräch ist ein Termin im März. Auf dem Parteitag wird auch der Bundesvorstand neu gewählt werden. (dpa)