DTJ Online

Herzschlagfinale in der Türkei: Beşiktaş zittert sich zum Titel

Es ist die 16. Meisterschaft für Beşiktaş. Quelle: pixabay

Der Meisterschaftskampf in der Süper Lig ist entschieden. Beşiktaş Istanbul gewann am letzten Spieltag mit 2:1 bei Göztepe Izmir und verteidigte somit den 1. Platz vor seinen Stadtrivalen Galatasaray und Fenerbahçe.

Für die „Schwarzen Adler“ ist es der 16. Meistertitel. Eine besondere Geschichte schrieb heute Sergen Yalçın. Er ist nun der erste Coach, der mit Beşiktaş sowohl als Spieler als auch als Trainer Meister geworden ist.

Galatasaray darf nur kurz hoffen

Der kroatische Verteidiger Domagoj Vida brachte seine Farben an der ägäischen Küste früh in Führung (10.). Nur knapp eine Viertelstunde später erzielte der Gastgeber durch Alpaslan Öztürk aber den Ausgleich. Unentschieden ging es dann auch in Kabinen. In der zweiten Halbzeit drückte der überlegene Tabellenführer aufs Tempo, ohne ins letzte Risiko zu gehen. Den Siegtreffer brachte dann ein Foulelfmeter, den Starspieler Rachid Ghezzal sicher verwandelte (69.).

Galatasaray Istanbul, das vor dem Spieltag punktgleich, aber mit der leicht schlechteren Tordifferenz auf Platz 2 war, empfing zur selben Zeit das mit zahlreichen Ex-Gala-Spielern bestückte Yeni Malatyaspor. Und es sah zwischenzeitlich wirklich so aus, als ob die ehemaligen Kollegen dem Meisterschaftsanwärter einen Strich durch die (Titel-)Rechnung machen könnten. Zur Pause lagen die Gäste nämlich nach dem Tor von Adem Büyük (39.) in Front. Doch nach dem Seitenwechsel waren die „Löwen“ wie ausgewechselt. Dank der Tore von Dervişoğlu (53.), Babel (60.) und Çağlayan (90.+3) drehten sie das Spiel. Nach dem Tor von Babel war das Team von Fatih Terim zwischenzeitlich sogar Tabellenführer, doch am Ende reichte es nicht.

Der Dritte im Bunde, der sich Hoffnungen auf den Titel machen durfte, gewann zwar ebenfalls sein Spiel, ging aber am Ende wie Galatasaray leer aus. Der 2:1-Sieg bei Kayserispor reichte Fenerbahçe nicht, da die Konkurrenz nicht patzte. Ohne den verletzten Mesut Özil lagen die „Kanarienvögel“ lange Zeit zurück, drehten aber durch Tore von Valencia und Serdar Aziz in der Nachspielzeit die Partie.

Weitere Infos in Kürze…

Die mobile Version verlassen