Morgen jährt sich ein dunkles Kapitel der türkischen Geschichte: Vor 23 Jahren wütete im zentralanatolischen Sivas ein fanatisierter Mob und steckte ein Hotel in Brand, in dem ein alevitisches Kulturfestival stattfand. 37 Menschen starben. Seitdem hat sich die Lage der Aleviten in der Türkei deutlich verbessert, doch der Staat weigert sich immer noch, das Ereignis als das anzuerkennen, was es war: Ein Massaker.