Die türkische Luftwaffe schreibt nach eigenen Angaben die Namen der gefallenen Soldaten und Sicherheitskräfte auf die Raketen, die gegen die PKK und den IS zum Einsatz kommen. Im Internet ist auch ein entsprechendes Foto aufgetaucht. Zudem ist der Zusatz „Ne mutlu türküm diyene“ – „Wie glücklich ist derjenige, der sich Türke nennt“ zu lesen. Eine Wendung, die von Staatsgründer Atatürk geprägt wurde und lange Zeit ein fester Bestandteil unter anderem des Schulunterrichts war.

Das Amt des Ministerpräsidenten teilte mit, dass in der Nacht zum Mittwoch erneut PKK-Stellungen angegriffen wurden. Bei der Operation, die nach dem zuletzt gefallenen Gendarmen Arslan Yavuz benannt wurde, seien sechs Ziele im In- und Ausland angegriffen worden, darunter auch in Kandil, dem Hauptquartier der Terroristen in Kandil. Zudem habe es Razzien in 39 Ortschaften mit insgesamt 1302 Festnahmen gegeben.

Die Luftwaffe fliegt seit dem Wochenende Angriffe auf die PKK.