Bei einer Explosion vor der Handelskammer in der südtürkischen Urlaubermetropole Antalya sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz, zehn Menschen hätten sich durch Glassplitter Verletzungen zugezogen. Antalyas Bürgermeister Menderes Türel sagte laut DHA, niemand schwebe in Lebensgefahr. Es sei nicht erwiesen, dass es sich um einen Anschlag gehandelt habe.

„Bei solchen Explosionen geht die Bevölkerung aus sicherheitstechnischen Gründen in der Regel von einem Anschlag aus. Aber für diese Annahme ist es noch viel zu früh. Die Industrie- und Handelskammer liegt nicht im Zentrum der Stadt. Es könnte sich um einen Unfall handeln“, fuhr Türel fort.

Der Sender CNN Türk berichtete unter Berufung auf die Kammer, ein mit Gas betriebenes Auto könnte explodiert sein. Zu der Explosion kam es auf dem Parkplatz der Industrie- und Handelskammer in Antalya. Polizei und zahlreiche Krankenwagen waren schnell vor Ort.