Auch nach der Unterzeichnung von zehn bilateralen Abkommen haben der Iran und die Türkei immer noch Differenzen über Syrien. „Wir haben zwar mehrere Abkommen unterzeichnet und haben auch in unserer Regionalpolitik viele Gemeinsamkeiten, aber in einigen Punkten auch immer noch Differenzen“, sagte der iranische Präsident Hassan Rohani am Ende seines zweitägigen Staatsbesuchs in Ankara. Diese regionalen Differenzen sollen aber ausgeräumt werden, erklärte er am Dienstag laut der Website des Präsidialamtes.

Die beiden Nachbarstaaten hatten sich 2012 wegen unterschiedlicher Haltungen zum syrischen Bürgerkrieg zerstritten. Teheran unterstützt das Regime von Präsident Baschar al-Assad, Ankara die syrische Opposition. Rohani wollte mit seinem Besuch, dem ersten eines iranischen Staatsoberhaupts in 18 Jahren, die Handelsbeziehungen ausweiten und Differenzen über Syrien beseitigen.