Dem Mann werde gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag.
Foto: Archiv Polizisten führen am 04.11.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) einen randalierenden Demonstranten ab. Bei der Kurden-Demonstration in Düsseldorf ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, nachdem zahlreiche Teilnehmer verbotene Fahnen mit dem Abbild des PKK-Anführers Abdullah Öcalan gezeigt hatten. Beamte seien mit Fahnenstöcken attackiert worden und hätten daraufhin Pfefferspray eingesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden Demonstrationszüge seien von der Polizei wegen der verbotenen Fahnen gestoppt worden. Foto: Marcel Kusch/dpa

Gegen einen Teilnehmer der von der Polizei am Samstag in Düsseldorf gestoppten Kurden-Demonstration ist Haftbefehl erlassen worden. Dem Mann werde gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Nach dem Schuss mit einer Zwille sei der 34-Jährige per Videoaufzeichnung identifiziert worden, teilte die Polizei mit. Als Geschosse soll der Mann Münzen und Steine verwendet haben. Er ist den Angaben zufolge in einem Asylbewerberheim in Bayern gemeldet. Am Samstag hatte die Polizei die Kundgebung mit 6000 Teilnehmern gestoppt, nachdem plötzlich zahlreiche verbotene Fahnen mit dem Bild des terroristischen PKK-Anführers Abdullah Öcalan gezeigt wurden. Die PKK ist in Deutschland, der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuft und verboten.

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dpa/dtj