ARCHIV - Brennende Autos stehen am 05.01.2017 in Izmir (Türkei) am Ort einer Explosion. Bei einem mutmaßlichen Anschlag vor dem Justizgebäude in der westtürkischen Millionenmetropole Izmir sind ersten Berichten zufolge mindestens drei Menschen verletzt worden. Foto: Uncredited/DHA-Depo Photos/dpa

Bei einem Bombenanschlag auf einen Gefangenentransport im westtürkischen Izmir sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei im Bezirk Buca in einem Müllcontainer platziert worden und explodiert, als das Fahrzeug mit den Häftlingen vorbeifuhr, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Donnerstag. Mindestens zwei Opfer seien schwer verletzt, einer davon schwebe in Lebensgefahr. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.

In der Türkei werden immer wieder Anschläge verübt, unter anderem von der Terrororganisation PKK und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die PKK hat oft Sicherheitskräfte im Visier, in den letzten Wochen gab es im Südosten aber auch vermehrt Attentate gegen zivile Arbeiter. Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen der türkischen Regierung und der PKK im Sommer 2015 eskaliert der Konflikt wieder.

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dpa