Erdoğan und Davutoğlu unter „Top 100 der Globalen Denker”

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und Außenminister Ahmet Davutoğlu wurden vom weltweit angesehenen, amerikanischen Fachmagazin für Außenpolitik, Foreign Policy, auf die Liste der 100 größten globalen Denker gesetzt.

Die beiden türkischen Regierungsmitglieder, die ex aequo auf Platz 28 eingereiht wurden, wurden dafür gewürdigt, dass „die Türkei durch Erdoğans Führungsqualitäten zur unverzichtbaren Macht im Mittleren Osten geworden“ sei, die sich in die Auseinandersetzung um Identität und Religion in diesem Teil der Welt in einer Art und Weise einbringt, wie es amerikanischen Politikern nie möglich wäre.

Davutoğlu wiederum wird als „der unermüdlich um die Welt reisende Top-Diplomat der Türkei“ bezeichnet und als „intellektueller Architekt der neuen, durchsetzungsfähigen Außenpolitik des Landes, welche die Welt zum Handeln drängt“.

An der Spitze der Liste werden zwei Politiker aus Birma genannt, die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und der Staatspräsident Thein Sein. Des Weiteren finden sich unter den Top 10 unter anderem noch noch Tunesiens Reformpräsident Moncef Marzouki, der frühere US-Präsident Bill Clinton, Außenministerin Hillary Clinton, Microsoft-Chef Bill Gates, US-Präsident Barack Obama, der blinde chinesische Lebensschutzaktivist Chen Guangcheng sowie Malala Yousafzai aus Pakistan, die 14-jährige Bloggerin, die durch Taliban angeschossen wurde, weil sie sich für die Bildung von Mädchen eingesetzt hatte.