Suchtrupps haben am frühen Dienstagmorgen in Ermenek (Provinz Karaman) die Leichen von sechs weiteren Minenarbeitern gefunden, die seit der Flutung eines Stollens am 28. Oktober in mehreren hundert Metern Tiefe eingeschlossen waren.

Insgesamt 18 Personen fielen dem Unglück zum Opfer.

Im Rahmen der bisherigen Bergungsbemühungen konnten die Leichen von mittlerweile zehn Menschen aus der in Zentralanatolien gelegenen Mine an die Oberfläche geholt werden. Von den restlichen acht Bergleuten fehlt am mittlerweile 22. Tag des Einsatzes immer noch jede Spur.

Die Identität der geborgenen Bergleute soll nun mittels DNA-Tests festgestellt werden. Die genaue Unglücksursache ist nach wie vor nicht geklärt.