Beim vergangenen G20-Gipfel in Antalya hat Russlands Präsident Wladimir Putin einige G20-Mitglieder für die Unterstützung der Terrormiliz IS kritisiert. „Ich habe meinen Kollegen Fotos von illegalen Ölverkäufen gezeigt, die von Flugzeugen und Satelliten gemacht wurden“, so der russische Präsident. Die Konvois mit den LKWs sollen mehrere Dutzend Kilometer lang gewesen sein, so der russische Staatschef. Wer die G20-Länder im Einzelnen sind, die möglicherweise mit dem IS Öl- und andere Geschäfte machen, sagte Putin aber nicht.

Zudem hat er angekündigt, sich noch mehr in Syrien zu engagieren. So könnten Rebellengruppen, die gegen die Terrormiliz kämpfen, mit russischer Hilfe bewaffnet werden. Zudem sei das Land bereit, diese Gruppen von der Luft aus zu unterstützen. „Und wenn das geschieht, könnte das eine Grundlage für eine politische Lösung sein,“ so Putin. Dazu bräuchte Russland aber die Unterstützung von den USA, der EU, Saudi Arabien, der Türkei und dem Iran.