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Während einer grenzübergreifenden Militäroperation gegen die Terrororganisation PKK im Nordirak sind zwei türkische Soldaten getötet worden. Drei weitere seien am Montag durch einen Sprengsatz verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Acht PKK-Terroristen seien «außer Gefecht» gesetzt worden. Das kann getötet, verletzt oder gefangen genommen bedeuten. Die PKK bestätigte den Vorfall zunächst nicht.

Die PKK-nahe Nachrichtenagentur Firat meldete, es habe Gefechte zwischen türkischen Soldaten und der PKK im Nordirak gegeben.

Das türkische Militär geht immer wieder gegen die PKK vor allem in der Südosttürkei vor. Sie fliegt aber auch häufig Luftschläge gegen die PKK im Nordirak. In den nordirakischen Kandil-Bergen hat diese ihr Hauptquartier.

Ein Waffenstillstand zwischen türkischer Regierung und PKK war im Juli 2015 gescheitert. Seitdem eskaliert der Konflikt erneut.

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dpa/dtj