Nachdem starke Regenfälle eine Flut in der Provinz Hatay im Süden der Türkei herbeigeführt hatten, ertranken am Mittwoch vier Menschen in der Region.

Das Büro des Gouverneurs der Provinz äußerte in einer Erklärung, dass die Flut vor allem den Bezirk Erzin heimgesucht hatte. Die Nachrichtenagentur Cihan sprach von vier Toten und einer vermissten Person.

In der Erklärung heißt es, die leblosen Überreste von Osman Başaran, Bayram Aydıngöli, Serap Aydıngöli und einer weiteren, bisher noch nicht identifizierten Person seien gefunden worden, nachdem die Flut die Stadt getroffen hatte. Die Rettungskräfte würden derzeit nach wie vor nach der als vermisst geltenden Person suchen.

Mittlerweile konnten mehrere Menschen, die sich vor der Flut in Hotels der Siedlung Ilıca verschanzt hatten, evakuiert werden.

Auch in der Provinz Rize am Schwarzen Meer wird eine Person noch vermisst: Rettungskräfte suchen nach wie vor nach der 59-jährigen Mine Sağlam, die sich in ihrem Garten befunden haben soll, als eine starke Flutwelle vom Meer her auf die Küste zuraste.