Aufgrund des schweren Bergwerkunglücks von Soma mit mehr als 300 Toten sind die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen im türkischen Bergbau in der Diskussion.

Jetzt stellte sich heraus, dass die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization) seit 19 Jahren darauf wartet, dass die Türkei den Vertrag für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Bergbau unterschreibt.

Zuletzt gab es 2010 eine Diskussion über die Unterzeichnung des Vertrags, nachdem bei einem Bergwerkunglück in Zonguldak insgesamt 29 Menschen starben.

Aufgrund der hohen Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderung bringt der Vertrag viel Verantwortung für den Staat und die Minenarbeiter mit sich. Warum aber die Türkei diesen bis jetzt nicht unterschrieben hat, ist offen. Unter den 28 Unterzeichnern des Vertrages befinden sich Länder wie Brasilien, Deutschland, Russland und Simbabwe.