Der türkische Film „Nefesim Kesilene Kadar“ ist neben einem weiteren türkischen Film für den besten Erstlingsfilm der diesjährigen Internationalen Filmfestspielen Berlin nominiert worden.
Der türkische Film „Nefesim Kesilene Kadar“ ist neben einem weiteren türkischen Film für den besten Erstlingsfilm der diesjährigen Internationalen Filmfestspielen Berlin nominiert worden.

„Nefesim Kesilene Kadar“, das Debütwerk der Regisseurin Emine Emel Balcı, ist neben 17 weiteren Erstlingswerken nominiert worden. Der Preis ‚Bester Erstlingsfilm‘ wird an einen Debütfilm aus den Bereichen Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation oder der Perspektive Deutsches Kino vergeben.

Der Film, eine türkisch-deutsche Koproduktion, wird seine Premiere bei der 65. Berlinale feiern. Es ist einer von zwei Filmen, welche die Türkei in diesem Jahr bei den diesjährigen Filmfestspielen vertreten.

„Nefesim Kesilene Kadar“ (Bis ich nicht mehr atmen kann) erzählt von einer jungen türkischen Frau namens Serap (gespielt von Esme Madra), die in einer Textilfabrik arbeitet. Als sie es nicht mehr aushält, mit ihrer Schwester und ihrem Schwager zu wohnen, plant sie, zurück zu ihrem Vater, einem Truckfahrer, der kaum zu Hause ist, zu ziehen.

Der zweite Film, der die Türkei vertritt, ist „Kar Korsanları“ (Schneepiraten), ein weiteres Erstlingswerk. Das Drama des Regisseuren Faruk Hacıhafızoğlu spielt in der östlichen türkischen Provinz Kars. Die Handlung dreht sich um den Putsch vom 12. September 1980. Sie erzählt von der Freundschaft von drei Jungen, die in einem sehr harten Winter täglich nach Kohlestücken suchen, um sich mit ihnen über Wasser halten zu können.

Die 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 05. bis zum 15. Februar statt. Die Berlinale engagiert sich seit 2006 auch mit der Einführung des Preises ‚Bester Erstlingsfilm‘ intensiv für den Filmnachwuchs.

Der Gewinner, der von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt wird, in der unter anderem der amerikanische Dokumentarfilm-Regisseur Joshua Oppenheimer und Schauspielerin Olga Kurylenko sitzen, erhält eine Prämie im Wert von 50.000 Euro, die von von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten gestiftet wird.