Am Freitag soll der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan einen Lebensmüden vor dem Selbstmord bewahrt haben, dies berichtet die Nachrichtenagentur Doğan unter Berufung auf das Pressebüro des Präsidenten. Der Anfang 30-Jährige habe von der 64 Meter hohen Bosporus-Brücke springen wollen. Wie Videoaufnahmen zeigen, versuchte erst die Istanbuler Polizei fast anderthalb Stunden lang, dem Mann seinen Plan auszureden. Aber erst als Erdoğans Konvoi im Anschluss an das Freitagsgebet vorbeifuhr, hätte der Mann nach einem Gespräch mit dem Präsidenten von seinem Vorhaben abzulassen. Der Präsident habe versprochen, dem Mann Hilfe zukommen zu lassen.

Der Mann soll Erdoğan erzählt haben, dass er familiäre Probleme habe. Laut der Nachrichtenagentur Anadolu stamme der glühende Erdoğan-Anhänger aus Siirt, dem Südosten der Türkei. Auf Facebook soll er zuletzt Beiträge wie „Ich habe geheiratet, bin aber unglücklich“ oder „Istanbul hat mich fertig gemacht“ geteilt haben.

Einige Medien zweifelten an der Richtigkeit der Geschichte und werfen dem Präsidenten vor, den Vorfall inszeniert haben zu lassen. Die regierungsnahen Medien überschlugen sich mit Sensationsschlagzeilen. Es war die Rede von einem „Wunder“, Erdoğan wurde als „Held“ glorifiziert.

erdogan11

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