Kurz nach dem folgenschweren Grubenunglück in Soma ereignete sich auch in der Schwarzmeerprovinz Zonguldak ein Unfall im Bergbau. Betroffen war eine illegale Mine, von denen sich einige in der Region befinden sollen. Das Unglück verlief wesentlich glimpflicher als jenes in Soma in der westtürkischen Provinz Manisa am gestrigen Dienstag. Ein Arbeiter wurde von einem Wrackteil eingeschlossen. Zwei weitere konnten entkommen.

Um 11 Uhr morgens war ein Schornstein der illegalen Mine 300 Meter vom Eingang entfernt zusammengestürzt. Betreiber der Einrichtung soll der indische Explorer R.D. sein.

Die Arbeiter des Bergwerks versuchten, den Verschütteten zusammen mit Kollegen aus angrenzenden Fabriken zu befreien. Nachdem dies fehlgeschlagen war, riefen sie die Türkische Kohlebergbaubehörde (Türkiye Taşkömürü Kurumu; TTK) um Hilfe. Daraufhin rückte ein TTK-Team an und befreite den Kumpel.